dvb t2 analog digital tvUmstellung Analog und DVB-T TV auf Digital TV und DVB-T2 

Wer nicht in die Röhre und auf einen schwarzen Bildschirm schauen will, muss handeln.

Doch kaum einer weiß, was zu tun ist. Wir beantworten die wichtigsten Fragen und helfen Ihnen vor Ort bei der Umstellung von DVB-T auf DVB-T2

Was ist DVB-T2?

DVB-T2 ist der Nachfolgestandard von DVB-T in HD. Deutschland hat einen anderen DVB-T2-Standard als andere Länder. 

Wie kann ich DVB-T2 empfangen?

Voraussetzung ist die entsprechende Hardware. Man benötigt eine DVB-T2-fähige Antenne (ab 10 Euro), einen entsprechenden Receiver (ab 30 Euro) oder ein Fernsehgerät mit integriertem Receiver, der DVB-T2 unterstützt.

Wer auch die Privatsender schauen will benötigt zusätzlich ein CI+ Modul von „Freenet TV“ oder einen Receiver, in dem dieses Modul schon verbaut ist.

Können meine Geräte DVB-T2?

Da muss man ein bisschen recherchieren - Es gibt auf der Internetseite der deutschen TV Plattform eine Geräteliste, ist das Fernsehgerät bzw. der Receiver dort verzeichnet, kann er DVB-T2.

Aber auch ein Blick auf die technischen Details in der Bedienungsanleitung lohnt sich. Dort steht, ob das Gerät mit DVB-T2 bzw. H265 umgehen kann. Es empfiehlt sich auf die Herstellerseiten zu schauen oder im Zweifelsfall beim Hersteller oder Händler nachzufragen.

Achten sie beim Kauf eines Receivers auch darauf, dass er das Freenet-TV-Logo hat. Um Privatsender über DVB-T2 zu empfangen, brauchen sie künftig das CI+ Modul von Freenet-TV.

Aber auch beim Kabelfernsehen stehen Änderungen an

Kabelanbieter senden Fernsehen derzeit digital und analog, doch auch hier schreitet die Umstellung voran: Der Anbieter Unitymedia schaltet das analoge Fernsehen im Juni 2017 komplett ab. Auch Vodavone treibt die Umstellung voran und plant die Digital-Umstellung. Eine komplette Abschaltung des analogen Fernsehens in Deutschland ist bis spätestens Ende 2018 zu erwarten.

Da das digitale Signal bereits überall frei über die Kabeldose an der Wand zur Verfügung steht, ist der Umstieg recht einfach möglich. Es bedarf lediglich der passenden Hardware – die Umstellung selbst ist jedoch kostenlos.

Digitaler Empfänger benötigt

Verbraucher, die bisher nur analoges Fernsehen empfangen haben, benötigen ein digitaltaugliches Empfangsgerät, das den Übertragungsstandard DVB-C (Digital Video Broadcasting-Cable) unterstützt. Der Receiver wird dann zwischen das TV-Gerät und den Kabelanschluss in der Wand geschaltet. Wer im Zuge der Umstellung künftig auch HD-Fernsehen nutzen möchte, kann direkt zu einem HD-fähigen Receiver greifen.

Digital-Receiver (auch Set-Top-Box genannt) stehen normalerweise beim Anbieter zum Kauf oder zur Miete zur Verfügung oder sind im Fachhandel erhältlich. Die Kosten für einen gemieteten Receiver betragen insgesamt für zwei Jahre  etwa 70 Euro, bei einem Kauf werden einmalig zwischen 80 und 120 Euro plus Versandkosten fällig. Auch Festplatten-Rekorder mit Zusatzfeatures werden angeboten: Die Miete über zwei Jahre liegt gewöhnlich bei rund 250 Euro, der Kaufpreis beträgt je nach Gerät knapp 400 Euro.

Hierbei stellt sich dann die Frage eines modernen Smart-TVs als Alternative

Die Alternative zu einem neuen Empfangsgerät ist ein moderner Smart-TV: Die heute verkauften Geräte haben einen digitalen Empfänger (DVB-C-Tuner) gewöhnlich bereits eingebaut. Zur Nutzung der digitalen Programme genügt es, im Menü des Geräts den Empfang auf digital einzustellen.

Wer sich nicht sicher ist, ob das Fernsehprogramm bisher analog oder digital empfangen wird, sollte dies zunächst überprüfen. Die Information kann in der Bedienungsanleitung des Fernsehers, anhand einer Kennzeichnung auf dem Gerät oder auf Nachfrage beim Hersteller erfragt  werden. Als grobe Richtschnur gilt: Geräte, die jünger als vier Jahre sind, können das digitale Fernsehangebot normalerweise ohne zusätzlichen Receiver empfangen.

Gerne beraten wir Sie direkt vor Ort und helfen Ihnen bei dem Umstieg

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